PARTIZIPATION
Partizipation in unserer Kita:
gemeinsam entscheiden, gemeinsam lernen
In unserer Einrichtung ist Partizipation mehr als ein schönes Wort – sie ist ein Grundprinzip unseres Alltags. Partizipation bedeutet, Kinder aktiv in Entscheidungen einzubeziehen, die ihr Lernen, ihr Umfeld und ihren Alltag betreffen. Sie stärkt Selbstvertrauen, Verantwortung und soziale Kompetenzen und zeigt Kindern, dass ihre Stimme zählt.
Was bedeutet Partizipation bei uns?
Altersgerecht mitgestalten: Kinder können Ideen einbringen, Vorschläge machen und mitbestimmen, wie Räume genutzt, Projekte geplant oder Rituale gestaltet werden.
Mitentscheiden bei Abläufen: Wir beziehen Kinder bei Routinen, Gruppenregeln und Materialien ein und erklären transparent, warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden.
Projektorientiertes Lernen: Gemeinsame Themen werden von Kindern und Fachkräfte begleitet, sodass Ideen Entwürfe, Planung, Umsetzung und Reflexion durchlaufen.
Demokratie im Alltag: Wir üben respektvollen Austausch, Kompromisse finden und Verantwortung übernehmen – in Gruppen- und Einzelgesprächen.
Partizipation von Beginn an: Bereits jüngere Kinder können Vorschläge äußern, z. B. bei der Auswahl von Büchern, Spielmaterialien oder der Gestaltung des Morgenkreises.
Wie unterstützen wir Partizipation?
Strukturen schaffen: Partizipation braucht feste Rahmenbedingungen. Durch klare Abläufe, Zuständigkeiten und Zeiten wird sichergestellt, dass Kinder regelmäßig beteiligt werden und ihre Meinungen ernsthaft einfließen können. (mittels Kinderkonferenzen, Gesprächsrunden, Umfragen können Kinder ihre Ideen, Wünsche und Anliegen kontinuierlich einbringen).
Begleitung und Moderation: Fachkräfte hören zu, stellen Fragen, reflektieren gemeinsam und unterstützen bei der Umsetzung von Ideen.
Sichtbares Feedback: Ergebnisse werden dokumentiert, sichtbar gemacht und gemeinsam ausgewertet, damit Kinder den Erfolg ihrer Beiträge sehen.
Respekt und Gleichberechtigung: Jede Idee wird ernst genommen, Unterschiede respektiert und inklusiv gearbeitet.
Was sind die Benefits für Kinder und Familien?
Stärkere Selbstständigkeit, Kommunikations- und Konfliktfähigkeiten.
Sinnstiftung durch Mitwirkung an realen Projekten (Garten, Exkursionen, Ausstellungen).
Gefühl von Zugehörigkeit, Sicherheit und Wertschätzung.
Transparente Bildungswege, die Familien Einblicke in Lernprozesse geben.
Familien als Partnerinnen und Partner
Wir laden Familien ein, sich aktiv einzubringen: durch Feedback, Beteiligung an Projekten, Mitgestaltung von Veranstaltungen und regelmäßige Gespräche über die Entwicklung ihres Kindes. Ihre Perspektiven helfen uns, die Kita noch besser auf die Bedürfnisse der Kinder abzustimmen.
Möchten Sie mehr erfahren oder Ideen einbringen? Kontaktieren Sie uns gerne oder sprechen Sie bei den nächsten Projektsitzungen mit uns. Gemeinsam gestalten wir eine lebendige, demokratische Lern- und Lebenswelt für jedes Kind.
Ausgestaltung der Partizipation der Kinder
Im Alltag unserer Kita ergeben sich inhaltlich vielfältige Möglichkeiten Kinder an Entscheidungen, die ihr Leben betreffen zu beteiligen. Dabei gibt es kaum Themenfelder, die nicht gemeinsam mit den Kindern partizipativ bearbeitet werden. Grundsätzlich werden die Kinder an den generellen und längerfristig einflussnehmenden sowie an alltäglichen, gegenstandbezogenen und situativen Entscheidungen beteiligt.
Im Sinne der situativen Mit- und Selbstbestimmung werden die Kinder in der Situation an der jeweiligen Ausgestaltung altersentsprechend beteiligt: Wann, Wie / Wie viel / Wie lange, Was, Wer (Freunde, Fachkraft) etc. In den Spielzeiten bedeutet dies, dass die Kinder selbständig über den Spielort, den Spielpartner, die Spielmaterialien, die Kleidung sowie die Ausgestaltung und Dauer entscheiden. Ebenfalls haben die Kinder die freie Entscheidung, ob sie Impulse aufgreifen oder an Angeboten oder Projekten teilnehmen. Gleichsam werden die Kinder in den festgelegten Tagesstrukturen bei der jeweiligen Ausgestaltung altersentsprechend beteiligt: Frühstück, Morgenkreis, Wickeln, Mittagessen, Schlafen oder Ausruhen, Snack/ Imbiss, Abholphasen.
Dabei achten wir immer darauf, dass die Kinder nicht durch die Entscheidungsräume überfordert werden und passen diese entsprechend entwicklungsabhängig an. Ebenfalls ist uns sowie den Kindern immer auch bewusst, dass nicht in jeder Situation allen Wünschen entsprochen werden kann. In diesem Falle erläutern wir altersentsprechend, warum derzeit Grenzen bestehen.
Folgend einige Beispiele.
Ein Kind kann beim Wickeln selbstständig entscheiden: Wer Wickelt? Wann wird gewickelt? Wo wird gewickelt? Wie wird gewickelt?
Ein Kind kann beim Mittagessen selbstständig entscheiden: Möchte ich etwas essen? Wann esse ich? Was und wie viel esse ich? Wo esse ich? Wer isst mit mir?
Im Sinne der gegenstandsbezogenen Mit- und Selbstbestimmung können die Kinder an Entscheidungen zu einem bestimmten Gegenstand einbezogen werden, die weder in der Situation selbst noch dauerhaft Anwendung finden. Dies kann ein individuell gestalteter Portfolioordner sein, bei dem die Kinder selbstständig entscheiden, welche Kunstwerke und Texte in den Ordner kommen. Ebenfalls erleben die Kinder diese Selbstbestimmung in gemeinsamen Projekten und werden in die Gestaltung von Festen, Feiern, Ausflügen oder die Raumgestaltung einbezogen. Ebenso werden die Kinder an der Auswahl der Speisen mit Hilfe von Bildkarten und einer Abstimmung beteiligt. Bei Geburtstagen können die Kinder selbstständig entscheiden, wo, mit welchen Kindern und welchem Erwachsenen sie feiern möchten.
Im Rahmen der Mit- und Selbstbestimmung bei grundsätzlichen Aspekten werden die Kinder an generellen Entscheidungen der Kindertageseinrichtung beteiligt. Dies umfasst eine Beteiligung unter anderem an dem grundsätzlichen Tagesablauf, den Abläufen und Regeln der einzelnen Tagesstrukturen, den allgemeinen Regeln oder der Raumnutzung. Dementsprechend werden die Kinder bspw. an den Strukturen des Betreuungsablaufes beteiligt, indem sie ihre Meinung dazu äußern, welche Aktivitäten sie gerne, zu welcher Zeit, an welchem Tag machen möchten. Ebenfalls werden die Kinder in die Erarbeitung gemeinsamer Kommunikations- und Umgangsregeln (bspw. im Rahmen eines Morgenkreises oder der Raumnutzung) eingebunden. In begrenztem Maße können die Kinder ebenfalls an Entscheidungen bezüglich des Personals (Eindruck zu neuen Bewerbern) und der Finanzen (Anschaffungen) beteiligt werden.
Partizipieren können bei uns Kinder aller Altersstufen. Mit unseren jüngeren Kindern finden partizipative Aushandlungsprozesse zumeist nonverbal statt, sodass insbesondere diese sensibel in ihrem Verhalten beobachtet werden müssen. Entsprechend macht eine mit dem Arm abwehrende Geste gegenüber dem Löffel mit Nahrung deutlich, dass das Kind nicht weiter essen möchte. Ebenfalls kann Weinen oder ein Zurückziehen Angst, Sorge oder ein nicht befriedigtes Bedürfnis ausdrücken. Ab dem dritten Lebensjahr entwickeln die Kinder ausgeprägte sprachliche Fähigkeiten, sodass die Sprache zum wichtigsten Verständigungsmittel in Beteiligungsprozessen wird. Unterstützend werden Bilder zur Veranschaulichung genutzt.
Was bedeutet Partizipation bei uns?
Altersgerecht mitgestalten: Kinder können Ideen einbringen, Vorschläge machen und mitbestimmen, wie Räume genutzt, Projekte geplant oder Rituale gestaltet werden.
Mitentscheiden bei Abläufen: Wir beziehen Kinder bei Routinen, Gruppenregeln und Materialien ein und erklären transparent, warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden.
Projektorientiertes Lernen: Gemeinsame Themen werden von Kindern und Fachkräfte begleitet, sodass Ideen Entwürfe, Planung, Umsetzung und Reflexion durchlaufen.
Demokratie im Alltag: Wir üben respektvollen Austausch, Kompromisse finden und Verantwortung übernehmen – in Gruppen- und Einzelgesprächen.
Partizipation von Beginn an: Bereits jüngere Kinder können Vorschläge äußern, z. B. bei der Auswahl von Büchern, Spielmaterialien oder der Gestaltung des Morgenkreises.
Wie unterstützen wir Partizipation?
Strukturen schaffen: Partizipation braucht feste Rahmenbedingungen. Durch klare Abläufe, Zuständigkeiten und Zeiten wird sichergestellt, dass Kinder regelmäßig beteiligt werden und ihre Meinungen ernsthaft einfließen können. (mittels Kinderkonferenzen, Gesprächsrunden, Umfragen können Kinder ihre Ideen, Wünsche und Anliegen kontinuierlich einbringen).
Begleitung und Moderation: Fachkräfte hören zu, stellen Fragen, reflektieren gemeinsam und unterstützen bei der Umsetzung von Ideen.
Sichtbares Feedback: Ergebnisse werden dokumentiert, sichtbar gemacht und gemeinsam ausgewertet, damit Kinder den Erfolg ihrer Beiträge sehen.
Respekt und Gleichberechtigung: Jede Idee wird ernst genommen, Unterschiede respektiert und inklusiv gearbeitet.
Was sind die Benefits für Kinder und Familien?
Stärkere Selbstständigkeit, Kommunikations- und Konfliktfähigkeiten.
Sinnstiftung durch Mitwirkung an realen Projekten (Garten, Exkursionen, Ausstellungen).
Gefühl von Zugehörigkeit, Sicherheit und Wertschätzung.
Transparente Bildungswege, die Familien Einblicke in Lernprozesse geben.
Familien als Partnerinnen und Partner
Wir laden Familien ein, sich aktiv einzubringen: durch Feedback, Beteiligung an Projekten, Mitgestaltung von Veranstaltungen und regelmäßige Gespräche über die Entwicklung ihres Kindes. Ihre Perspektiven helfen uns, die Kita noch besser auf die Bedürfnisse der Kinder abzustimmen.
Möchten Sie mehr erfahren oder Ideen einbringen? Kontaktieren Sie uns gerne oder sprechen Sie bei den nächsten Projektsitzungen mit uns. Gemeinsam gestalten wir eine lebendige, demokratische Lern- und Lebenswelt für jedes Kind.
